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Dolmetschen von der Deutschen Lautsprache in die Deutsche Gebärdensprache - DGS
 
Dolmetschen von der Deutschen Lautsprache in (deutsche) Lautsprachbegleitende Gebärden
ggf. mit Benutzung des Fingeralphabets
 
Dolmetschen von DGS/LBG in die Deutsche Lautsprache


 
 
 

Gebärdensprache ist eine eigenständige, visuell wahrnehmbare natürliche Sprache, die insbesondere von gehörlosen und hochgradig schwerhörigen Menschen zur Kommunikation genutzt wird.
Gebärdensprache besteht aus kombinierten Zeichen (Gebärden), die vor allem mit den Händen, in Verbindung mit Mimik und Mundbild (lautlos gesprochene Wörter oder Silben) und zudem im Kontext mit der Körperhaltung gebildet werden.
Gebärdensprachen sind wissenschaftlich als eigenständige und vollwertige Sprachen anerkannt. Sie haben eigene grammatikalische Strukturen , die sich von der Lautsprache des jeweiligen Landes grundlegend unterscheiden. Daher lässt sich Gebärdensprache nicht Wort für Wort in Lautsprache umsetzen. Ein bemerkenswerter Unterschied zur Lautsprache ist, dass mit Gebärdensprache mehrere Informationen parallel übertragen werden können (Inkorporation), während Lautsprache gezwungenermaßen mit aufeinanderfolgenden Informationen arbeiten muss. Dieses ist ein wichtiges Element der Gebärdensprache.
Gebärdensprachen unterscheiden sich von Land zu Land. So gibt es im deutschen Sprachraum die Deutsche Gebärdensprache (DGS), die Östereichische Gebärdensprache (ÖGS) wie auch die Deutschschweitzer Gebärdensprache  (DSGS). Wie auch in der Lautsprache existieren in der Gepärednsprache verschiedene Dialekte.
Die Gebärdensprachen sind sich untereinander häufig ähnlicher als die verschiedenen Lautsprachen. Auf internationalen Veranstaltungen kommt zunehmend die sogenannte internationale Gebärden zum Einsatz. Diese im Entstehen begriffene Gebärdensprache entwickelt sich durch Konvention aus verschiedenen länderspezifischen Gebärden nach pragmatischen Aspekten.